Montag, 15. August 2016

Rezension - Wie Monde so silbern

Heute möchte ich euch den ersten Teil der Luna Chroniken vorstellen.

"This is not the fairytale you remember. But it's one you won't forget."



Infos:
Autor/in: Marissa Meyer
Verlag: Carlsen
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 384
ISBN: 978-3-551-31528-
Preis: [D]9,99€   [A]10,30€


Vielen Dank an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar.😃


Inhalt:
Cinder ist ein Cyborg und lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern im asiatischen Staatenbund. Auch wenn Cyborgs in ihrer Gesellschaft längst nichts außergewöhnliches sind, werden sie nicht als vollwertige Menschen angesehen und daher wird Cinder von ihrer Stiefmutter eher wie eine Sklavin behandelt.
Als beste Mechanikerin in Neu-Peking arbeitet Cinder jeden Tag auf dem Markt. Eines Tages taucht niemand anderes als Prinz Kai an ihrem Stand auf und bittet sie, seine Androidin zu reparieren.
Eine schicksalhafte Begegnung, die eine Reihe von dramatischen Ereignissen einleitet. Denn neben dem Besuch der hinterhältigen Königin Levana von Luna (dem Mond), verbreitet sich die hochgradig ansteckende und tödliche Krankheit Leutumose weiter.
In diesem Chaos aus Ereignissen treffen Cinder und der Prinz mehrmals aufeinander. Er läd sie als seinen Ehrengast auf seinen Ball ein. Cinder ist allerdings überzeugt nicht hinzugehen aber wie das Schicksal es will muss sie sich kurzfristig umentscheiden, um dem Prinzen und seinem Volk das Leben zu retten.

Meine Meinung:
"Wie Monde so silbern" ist der erste Teil der Luna Chroniken.
Das Buch vereint mehrere Genres in einem wie Dystopie, Science Fiction und Märchen.
Die Geschichte spielt in der Zukunft, in der Menschen mit Cyborgs (teils Mensch teils Maschine) und Androiden zusammenleben. Außerdem gibt es Lebewesen die auf dem Mond leben.
Dieser Weltenbau hat mich am Anfang des Buches sehr verwirrt. Zum Beispiel wie Cinder über ihre mechanischen Bauteile spricht oder mit ihrer Androiden Freundin spricht. Nach und nach habe ich mich aber daran gewöhnt und war einfach nur fasziniert. So einen Weltenbau liest man nicht sehr häufig und er ist der Autorin perfekt gelungen. 

Das Aschenputtel Thema zieht sich kontinuierlich durch den ganzen Roman und am Ende verliert Cinder nicht nur ihren Schuh, sondern den mechanischen Fuß gleich mit.
Im Gegensatz Aschenputtel ist Cinder mit einer ihrer Stiefschwestern befreundet. Das hat mir gut gefallen und man merkt, dass Sie ihre eine Stiefschwester wirklich lieb hat.

Ein Teil der Geschichte war für mich schon relativ am Anfang vorhersehbar. Trotzdem ist das Buch so spannend geblieben, dass ich es zum Ende hin garnicht mehr aus der Hand legen konnte. Am Ende haben sich die Ereignisse fast überschlagen und haben dann ihren Höhepunkt auf dem Ball erreicht.

Cinder hat mir als Protagonistin wirklich gut gefallen. Sie ist eine starke junge Frau, die auf eine bessere Zukunft hofft und auch dafür kämpft. Sie leidet darunter ein Cyborg zu sein und fühlt sich schlichtweg anders als alle anderen. Ihre Stiefmutter gibt ihr das auch oft genug zu verstehen.
Die Emotionen von Cinder wurden gut
beschrieben und so fiel es mir leicht mich in sie hineinzuversetzen.

Am Ende gibt es kein richtiges Happy End und es bleiben noch einige Fragen offen.
Das hat mich in diesem Fall aber garnicht gestört, denn dadurch freue ich mich noch mehr auf den zweiten Teil.

Fazit:
Um das Buch kurz zu beschreiben passt dieser Satz aus dem englischen Klappentext: This is not the fairytale you remember. But it's one you won't forget.

Ich kann euch das Buch wirklich empfehlen und bin sicher, dass diese Reihe zu meinen Lieblingen wird. 😍

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