Donnerstag, 11. August 2016

Rezension - These Broken Stars

Heute möchte ich euch gerne "These Broken Stars" für euch rezensieren. 😊


"Eine geniale Grundidee, bei der es leider an der Umsetzung scheiterte."







Allgemeines:
Autor/in: Amie Kaufman, Meagan Spooner
Verlag: Carlsen
Format: Gebunden
Seitenzahl: 496
ISBN: 978-3-551-58357-4
Preis: [D]19,99€  [A]20,60€



Inhalt:
Lilac und Traver könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie ist die Tochter des reichsten und mächtigsten Mann im Universum, Tarver ein gefeierter Kriegsheld aus bescheiden Verhältnissen. Die beiden befinden sich auf der Icarus, dem größten und luxuriösesten  Raumschiff ihrer Zeit.
Auf einer Party treffen die beiden das erste mal aufeinander und fühlen sich zu einander hingezogen. Sie unterhalten sich, aber da es sich für ein Mädchen wie Lilac LaRoux nicht schickt mit einem einfachen Kriegshelden zu verkehren und ihr Vater es ihr nie erlauben würde, lässt sie ihn bald darauf abblitzen.
Als das Raumschiff bedrohlich zu wackeln beginnt, treffen die beiden erneut aufeinander und sind gezwungen zusammen in eine Rettungskapsel zu flüchten.
Sie landen auf einem fremden Planeten und sind gezwungen zusammenzuarbeiten um zu überleben.

Meine Meinung:
"These Broken Stars - Lilac und Tarver" ist der erste Band der Starbound Trilogie.
Um das Buch wurde ja ein riesiger Hype gemacht. Jeder auf Instagram hat dieses Buch gezeigt und da mich das Cover und der Klappentext sehr angesprochen haben, musste ich es auch unbedingt lesen.
Ich bin also mit eher hohen Erwartungen an das Buch herangegangen und wurde leider enttäuscht.

Obwohl der Schreibstil flüssig ist zog sich die erste Hälfte des Buches sehr. Es kam keine Spannung auf und es gab keinen Reiz weiterzulesen.
Danach wurde es etwas besser. In die Handlung kam mehr Schwung rein und zum Schluss wollte ich dann doch unbedingt wissen, wie die Geschichte endet.
Am Ende kommt noch ein "Fantasy-Element" mit in die Geschichte, das meiner Meinung nach überflüssig ist. Die Liebesgeschichte und der Überlebenskampf der beiden hätte völlig gereicht.

Die Welt in der die Geschichte spielt ist der Weltraum in der Zukunft. Die Autorin geht darauf leider nicht weiter ein und somit erfährt man nicht viel mehr. Das hat mir den Einstieg in das Buch zusätzlich erschwert.

Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Lilac und Tarver erzählt. 
Das hat mir wieder mal sehr gut gefallen, da man sich so viel besser in die Protagonisten hineinversetzen konnte.
Mit Lilac wurde ich am Anfang überhaupt nicht warm. Sie hat sich wie das typische zickige, reiche Mädchen aufgeführt. Im Laufe des Buches macht sie allerdings eine sehr starke Entwicklung durch. Es zeigt sich, was für eine starke und entschlossene junge Frau in ihr steckt. Diese Entwicklung kam sehr authentisch rüber und hat perfekt zum Verlauf des Buches gepasst.
Tarver hingegen war mir von Anfang an sympathisch. Er ist ein lustiger, einfühlsamer Charakter, der sich immer darum besorgt ist, dass es Lilac gut geht.

Fazit:
Abschließend kann ich nur sagen, dass es sich um eine geniale Grundidee handelt, bei der es leider etwas an der Umsetzung scheiterte.

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